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Gewalt geht von Menschen aus, nicht von der Religion
Foto © Bernd Lammel
Interviews

Gewalt geht von Menschen aus, nicht von der Religion 

Friederike von Kirchbach ist seit 2005 Pröpstin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Als Leiterin der theologischen Grundsatzabteilung des Konsistoriums ist von Kirchbach auch stimmberechtigtes Mitglied von Kirchenleitung und Landessynode. Zuvor war sie Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Ihre erste Pfarrstelle trat sie 1992 in Kreischau bei Dresden an. Von Kirchbach gehört seit 2007 dem rbb-Rundfunkrat an und führte bis zum Dezember 2012 dessen Programmausschuss. Am 1. Januar 2013 übernahm sie den Vorsitz des Rundfunkrates. NITRO sprach mit ihr über den Glauben in einem totalitären System, Kirchenaustritte und den Stellenwert der Kirche in den Medien.

Vater studierte in Westdeutschland Theologie

? Ihre Eltern zogen 1953 von West- nach Ostdeutschland. Ihr Vater wollte der damaligen Pfarrernot in der DDR begegnen. Sie sind in der Familientradition geblieben und heute Pröpstin. Wie war es, in einem atheistisch geprägten Land in einer christlichen Familie aufzuwachsen?

! Mein Vater stammt aus einer alteingesessenen sächsischen Familie, die 1945, als die Russen nach Deutschland kamen, aus Sachsen vertrieben wurden. Mein Vater studierte dann in Westdeutschland Theologie und kam aufgrund eines Hilferufes, dass in Ostdeutschland dringend Pfarrer gesucht werden, zurück nach Sachsen. Mein Vater ist also nicht in den exotischen Osten gegangen, sondern ganz bewusst in seine Heimat nach Sachsen zurückgekehrt, obwohl er im Westen sicher viel bessere Entwicklungsmöglichkeiten gehabt hätte.

? Wie sah denn der Alltag für Christen in der DDR aus?

! Ich bin im Erzgebirge aufgewachsen, und zu meiner Schulzeit gab es dort nochviele Menschen, die evangelisch-christlich waren. Die Kirche spielte in den 1950er – und 1960er-Jahren in der DDR zwar noch eine Rolle, wurde aber vom Staat massiv bekämpft. Es fand ein regelrechter Kirchenkampf statt, aber durch die Beharrlichkeit der evangelischen Kirche erwarb sie sich bei der Bevölkerung auch Respekt. Anfeindungen gab es nicht oder nur von sehr wenigen Menschen.

Die Kirche war damals gut vernetzt,und es gab sogar zu DDR-Zeiten immer eine sehr gute Verbindung nach Westdeutschland und zu Partnerkirchen weltweit. Genau das war wiederum etwas, woran der DDR-Regierung gelegen war. Sie wollte Anerkennung, und die Kirche war ein gutes Vehikel, um zum Beispiel an harte Währung zu kommen. Über kirchliche Kanäle wurde das eine oder andere politische Geschäft ebenfalls beschleunigt.

Nicht bei den Pionieren, nicht in der FDJ, keine Jugendweihe

? Waren Sie im Zwiespalt – einerseits fest verwurzelt in einer christlichen Familie zu sein, in der der Glaube wichtig war, andererseits in einem Land zu leben, in dem die Kirche keine Rolle spielte?

! Ja, das war natürlich ein Zwiespalt. Ich lebte in einem sehr lebendigen Pfarrhaus und merkte schon als Kind, dass ich anders war als meine Mitschüler. Ich war nicht bei den Pionieren, nicht in der FDJ und habe später auch nicht an der Jugendweihe teilgenommen. Viele Lehrer machten es mir deshalb nicht leicht, einige führten mich wegen meines christlichen Glaubens sogar vor der Klasse vor  − das war schwer auszuhalten. Ich habe zwar in meiner Familie immer Halt gefunden, aber wenn ich heute darüber rede, werde ich immer noch zornig über das, was ich als Kind aushalten musste.

? War für Sie von Anfang an klar, dass Sie Theologie studieren würden?

! Überhaupt nicht. Auch in der lutherischen Kirche war es lange Zeit nicht üblich, dass Frauen ein Kirchenamt ausüben, und die sächsische Landeskirche war ganz besonders lange ausschließlich mit Männern besetzt. Als ich mit dem Theologiestudium begann, gab es in meiner Landeskirche ein Pastorinnengesetz, in dem es eine abgestufte Rechtslage für Frauen gab. Darin war festgelegt, dass Frauen keine großen Gemeinden allein leiten sollten − und das in der DDR, in der die Gleichberechtigung von Frauen allgemeiner Konsens war. Ich wurde dann sehr schnell Mutter von drei Kindern und konnte es innerhalb der evangelischen Kirche nicht oder nur sehr schwer kommunizieren, dass ich trotz Mutterschaft gern mein zweites Staatsexamen machen wollte. Dafür musste ich hart kämpfen. Einer meiner Vorgesetzten sagte zu mir: „Ich bin nicht der Meinung, dass Sie in ein Amt gehören, Sie gehören nach Hause zu Mann und Kindern.“ Aber ich habe mich durchgesetzt.

Frauen durften in der DDR arbeiten, ein wichtiger Schritt für die Emanzipation

? Half Ihnen dabei, dass in der DDR fast alle Frauen berufstätig waren?

! Ja, aber viele Dinge waren auch ambivalent. Auf der einen Seite konnte ich froh darüber sein, in einem Land zu leben, in dem es ganz selbstverständlich war, dass Frauen berufstätig sind. Das hat mein Selbstbewusstsein gestärkt. Frauen durften arbeiten, das war ein großer und wichtiger Schritt in Richtung Emanzipation, aber in Führungspositionen waren auch in der DDR meist Männer.

? Heute sind in der evangelischen Kirche immer noch fast nur Männer in Führungspositionen.

! Stimmt, je höher die Position, desto weniger Frauen. In den Pfarrämtern sind es aber inzwischen schon mehr als 30 Prozent. In meiner Kirche gibt es sogar zwei Generalsuperintendentinnen und mich als Pröpstin. Eine große Frage bleibt allerdings weiterhin: Wenn kein Mann heute mehr verhindern möchte, dass eine Frau in eine Führungsposition kommt, schon gar nicht mit dem Argument, dass eine Frau die Arbeit nicht schaffen kann  − warum ist es dann so schwer, Frauen für Führungspositionen zu begeistern? Vielleicht, weil es mit einer 60-Stunden-Arbeitswoche verbunden ist und sich viele fragen, warum sie sich das antun sollen? Eine angemessene Balance zwischen Familie, Beruf und Freizeit zu finden, ist wirklich schwer. Deshalb muss ein Umdenken stattfinden, um Menschen Raum für das Privatleben zu lassen. Hier sind wir als Kirche und als Gesellschaft noch ganz am Anfang einer Entwicklung.

Mitglieder-Rückgang in der Kirche, in Parteien und Organisationen

? Sie sagten in einem Gespräch mit evangelisch.de, „die Kirche wird weiter gebraucht“. Von wem?

! Die Gesellschaft braucht die Kirche aus verschiedensten Gründen. Kirchenmitglieder verstehen und brauchen ihre Kirche als einen Ort des Rituals, der Feier, der Seelsorge und das ist ja nach wie vor unsere Hauptaufgabe. Es gibt in der Kirche viele soziale Einrichtungen und sie bietet außerdem vielfältige Kulturveranstaltungen.Sie ist beispielsweise immer extrem gut gefüllt, wenn dort Brahms Requiem gespielt wird oder das Weihnachtsoratorium. Dann sitzen nicht nur Mitglieder der Kirche auf den Bänken, sondern auch Menschen ohne Konfession.

? Die Kirchen beklagen seit Jahren, dass ihnen immer mehr Menschen den Rücken kehren – egal, ob katholisch oder evangelisch. Woran liegt das?

! Es gibt mehrere Erklärungen dafür. Eine ist, dass die Menschen großen Institutionen allgemein den Rücken kehren. Nicht nur der Kirche, sondern auch Gewerkschaften, Parteien, Organisationen und Verbänden. Die Welt ist individualistischer geworden. Die Menschen wählen stärker aus, wie sie leben wollen und sind viel weniger an lebenslangen Bindungen zu Institutionen interessiert. Das ist die sachliche Erklärung. Eine andere ist offenbar, dass die Kirche den Menschen nicht mehr die Erklärungen geben kann, die sie bei ihrer Suche nach dem Sinn des Lebens brauchen. Sie wird für nicht mehr kompetent genug erachtet, Antworten darauf zu geben. Deshalb muss sich die Kirche verändern, wenn sie die Menschen erreichen will. Und sicher gibt es auch einen materiellen Grund, der Kirche den Rücken zu kehren, und das ist die Kirchensteuer.

Bei Skandalen ist oft pauschal von DER Kirche die Rede

? Laut Statistischem Bundesamt soll der Hauptgrund für den Austritt aus der Kirche nicht die Kirchensteuer sein, sondern die Skandale innerhalb der Kirche. In Limburg ist es die Unbotmäßigkeit und Verschwendungssucht eines Bischofs oder wie im Fall der Odenwaldschule die Missbrauchsfälle.Und hierunterscheiden die Menschen nicht zwischen katholischer und evangelischer Kirche.

! Stimmt. Ich habe sogar gehört, dass Menschen wegen des katholischen Bischofs von Limburg aus der evangelischen Kirche ausgetreten sind. Es ist bei Skandalen oft pauschal von DER Kirche die Rede, und es wird nicht mehr zwischen evangelisch und katholisch unterschieden. Natürlich ist die Enttäuschung der Menschen nach solchen Skandalen groß. Die Kirche muss dann versuchen, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Das ist schwer.

? Der Skandal um den Limburger Bischof wirft die Frage auf: Wäre eine solche Verschwendung auch in der evangelischen Kirche möglich?

! Wir haben in der evangelischen Kirche seit der Reformation Synoden, die unsere Finanzen beschließen, und die sind absolut transparent und werden auch im Internet veröffentlicht. Insofern haben wir ein völlig anderes Finanzgebaren. Im Limburg gab es aber von Anfang an ein anderes erhebliches Problem. Die Besetzung des Bischofsamtes mit Tebartz-van Elst war sehr umstritten. Sein Vorgänger, Bischof Franz Kamphaus, war ein warmherziger und überaus bescheidener Mann, der in Limburg sehr beliebt war und der Ökumene sehr aufgeschlossen gegenüber stand. Er hat die Herzen der Menschen erreicht. Dann kam Tebartz–van Elst als Nachfolger, über dessen Leitungsstil viele sehr enttäuscht waren.

Studie der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland

? Müsste sich die Kirche nicht gerade um junge Menschen kümmern in einer Zeit, in der das sogenannte Komasaufen oder Drogen ein Ausdruck von großer Hilflosigkeit sind. Warum kommen sie nicht in die Kirche?

! Das stimmt meiner Meinung nach so nicht. Es gibt in den Gemeinden viele exzellente Mitarbeiter, die enge Kontakte zu jungen Menschen knüpfen und genau dieses Thema bearbeiten. Nach einer Studie der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland werden bundesweit zehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen mit den Angeboten der evangelischen Kirche erreicht. Und dies sind auch Kinder und Jugendliche, die nicht den Tauf-  oder Konfirmandenunterricht besuchen. Auf regionaler Ebene werden in unserer Landeskirche viele Jugendfreizeiten angeboten mit zwischen 100 und 500 Teilnehmern. Die Jugendlichen suchen sich auch ihre Themen selbst, etwa in der Initiative JUGA, in der sich Jugendliche verschiedener Religionen verständigen oder in dem Projekt „Bunt wie Gottes Schöpfung“ der landeskirchlichen evangelischen Jugend, die darin über sexuelle Identität diskutiert. Das sind nur wenige Beispiele für ein sehr vielfältiges Angebot.

? In der öffentlichen Wahrnehmung sank das Ansehen der Kirche nach den vielen Fällen von Kindesmissbrauch dramatisch. Obwohl die negativen Schlagzeilen nicht abnehmen, sagten Sie im März in einem Interview: „Die Medien können schreiben, was sie wollen. Die Menschen wissen aus eigener Erfahrung, dass die negativen Schlagzeilen nicht die Wahrheit abbilden.“ Was ist denn die Wahrheit?

! Die Aussage ist vielleicht etwas zu verknappt formuliert. Ich würde jetzt sagen: Negativschlagzeilen bilden nicht die volle Wahrheit ab. Natürlich verkaufen sich negative Schlagzeilen besser als positive, dass wissen wir alle. Aber oft gibt es neben den negativen Meldungen auch positive, und die finden meist nicht den Weg auf ein Titelblatt, was ich schade finde. Gedruckt wird eben immer nur, was Aufmerksamkeit erregt.

Bücher, die sich mit Religion befassen, boomen

? Wie sehen Sie denn die Kirche repräsentiert in den Medien?

! Ich finde, die Kirche hat einen enormen Stellenwert in den Medien. Bücher, die sich mit Religion befassen, boomen derzeit und das ist ganz gegenläufig zum Trend der Mitgliederzahlen. Die öffentliche Aufmerksamkeit für die Kirche ist also durchaus vorhanden.

? Das Magazin chrismon hat im August ein Gespräch veröffentlicht, das Sie mit Jan Assmann führten. Die Überschrift lautete: „Macht Religion aggressiv“? Sie verneinen das, aber die tägliche Realität sagt etwas anderes. Religion beziehungsweise der Streit unter den Religionen sorgt weltweit für Unruhe, für Kriege und Hass zwischen den Menschen. Jan Assmann begründet es mit dem Fundamentalismus. Und Sie?

! Wenn Gewalt mit Religion verbunden wird, macht mich das fassungslos. Egal, ob es sich um Gewalt vor vielen Jahrhunderten handelt oder um aktuelle Gewalt. Ich würde nicht behaupten, dass das Christentum besser ist als andere Religionen. Aber Assmann sagt, es sei ein Monotheismus per se, weil er anderes ausschließt und Menschen dadurch gewaltbereiter macht. Ich meine, Gewalt ist eine psychologische Komponente unseres Menschseins, die oft im Unterbewusstsein stattfindet. Wir sind uns dessen manchmal gar nicht bewusst. Ich denke aber auch: Der Glaube an Gott kann Menschen veranlassen, eine Anstrengung länger durchzuhalten, weil sie etwas haben, woran sie glauben. Gewalt geht von Menschen aus, nicht von der Religion.

Rundfunkrat ist ein Teil unserer Demokratie

? Sie sind seit einem Jahr Vorsitzende des rbb-Rundfunkrates und viele Journalisten fragen sich: Warum wird eine Pröpstin Vorsitzende eines solchen Gremiums – wir leben schließlich in einem säkularen Staat…

! Der Rundfunkrat ist ein Teil unserer Demokratie und im Rundfunkstaatsvertrag ist genau festgelegt, dass diesem Gremium eine breite Schicht gesellschaftlicher Verantwortungsträger angehören soll, die der Intendantin beratend zur Seite stehen. Ich bin als Pröpstin im Gremium, weil die evangelische Kirche in der Gesellschaft noch sehr konsensfähig und gremienerfahren ist. Als Vorsitzende des Rundfunkrates leite ich ein sehr unterschiedlich zusammengesetztes Gremium und profitiere dabei von den Erfahrungen meiner Arbeit als Pröpstin.

? Welchen Stellenwert hat die Religion im öffentlich-rechtlichen Rundfunk – speziell im rbb?

! Dort hat sie keinen zentralen Stellenwert, trotzdem gibt es zu bestimmten religiösen Anlässen natürlich Berichte. Ich kämpfe aber nicht dafür, dass die Kirche mehr Beachtung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk findet, dies ist nicht meine Aufgabe. Mein Auftrag ist es, als evangelische Christin für die gesellschaftliche Gesamtheit zu denken. Ich bin dort keine Lobbyistin für die evangelische Kirche und erwarte im Übrigen auch von den anderen Mitgliedern des Rundfunkrates, dass für sie die gesellschaftliche Gesamtheit im Vordergrund steht.

Meine Hoffnung ist, dass die Menschen weiterhin eine Kirche wollen

? Mit den Ereignissen von Limburg ist die Finanzierung der Kirchen in den Vordergrund gerückt. Welche Auswirkungen hätte es denn, wenn die Kirchen kein Geld mehr vom Staat erhalten würden?

! Die evangelische Kirche finanziert sich zu weit über 40 Prozent aus Kirchensteuereinnahmen. Diese sind die Beiträge ihrer Mitglieder. Die Staatsleistungen, die die evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz erhält, betragen einen Anteil von rund vier Prozent unseres Haushaltes. Der Anteil staatlicher Unterstützung für Angebote, wie Kindertagesstätten oder Schulen, die von Diakonie oder Kirchengemeinden betrieben werden, entspricht dem, wie auch andere freie Träger gefördert werden.

Wenn keine Kirchensteuer mehr von den Mitgliedern erhoben werden würde, müssten wir also erheblich Personal einsparen und könnten die hohen Erwartungen an die Seelsorge, die Hilfe für Menschen in Not,sicher nicht mehr so erfüllen. Aber natürlich bewältigen wir viele Aufgaben nur durch das große ehrenamtliche Engagement vieler Menschen. Meine Hoffnung ist, dass die Menschen in diesem Land wollen, dass es weiterhin eine Kirche gibt.

? Wie würden Sie die Rolle der Frau in der Kirche und der Religion beschreiben? Wie ist es möglich, dass das gewaltige Potenzial der Frauen nicht erkannt wird und sich Männer immer überlegen fühlen?

! Auch in der evangelischen Kirche sind Frauen erst seit den1970er-Jahren gleichberechtigt. Die historische Spanne ist also nicht sehr groß, und die Gleichberechtigung war kein Selbstläufer, sondern musste von den Frauen Stück für Stück erstritten werden. Deshalb kann ich Frauen nur raten, sich nicht in Geduld zu üben, sondern ungeduldig zu sein und weiter zu kämpfen. Heute sehe ich es in meiner privilegierten Position als meine Aufgabe an, genau darauf zu achten, dass Frauen in unserer Gesellschaft bessere Chancen kommen und sichtbar werden.

Das Interview führten Bettina Schellong-Lammel und Heide-Ulrike Wendt

 

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