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“Berlinale 2016: Tunesischer Film "Inhebbek Hedi" erster Film im Wettbewerb”

Es war ein politischer Auftakt. Mit dem tunesischen Film "Inhebbek Hedi" startete der Wettbewerb auf der Berlinale 2016.

Der junge Tunesier Hedi ist in der Familie und auf der Arbeit in gesellschaftlichen Traditionen gefangen. Seine Mutter bestimmt ebenso wie sein Chef, wie sein Leben zu verlaufen hat. In dieser Rangordnung gibt es kaum Spielraum für Widerspruch. Der Chef schickt ihn in der Woche auf eine Dienstreise als er seine Hochzeit vorbereiten wollte. Mit der Braut muss er sich heimlich treffen. Zärtlichkeit ist untersagt. Im Hotel in Mahdia trifft er die junge Rim, eine Animateurin, die Touristen aus Deutschland unterhält. Er verliebt sich in Rim, die im Ausland ihr Glück suchen will. Hedi ist von der natürlichen Rim fasziniert, schafft aber den Absprung aus der Tradition nicht.

Der 88 Minuten lange Film mit arabischem Ton ist eine Koproduktion aus Tunesien, Belgien und Frankreich. Die Hauptdarsteller Majd Mastoura (Hedi) und Rym Ben Messaoud (Rim) spielen sehr überzeugend. Die Kameraführung erinnert eher an einen Fernsehfilm und viele "aus der Hand" gedrehte Szenen oder die hinter den Darstellern herlaufende Kamera mildern die Wirkung des Films.
"Inhebbek Hedi" war der Auftaktfilm des Berlinale-Wettbewerbs. Der Hauptdarsteller Majd Mastoura dankt dem Publikum und der Berlinale nach der Premiere am 12. Februar.  |  Foto © NITRO 2016

"Inhebbek Hedi" war der Auftaktfilm des Berlinale-Wettbewerbs. Der Hauptdarsteller Majd Mastoura dankt dem Publikum und der Berlinale nach der Premiere am 12. Februar.  |  Foto © NITRO 2016

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