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Heft 4-2023 | KI und die Zukunft der Arbeit
PicDrop revolutioniert den Fotoversand
Foto © Bernd Lammel / Die PicDrop - Erfinder Andreas Chudowski (ilinks) und Tobias Friese
Digital

PicDrop revolutioniert den Fotoversand 

PicDrop – Einfach, sicher und benutzerfreundlich

Das Portal PicDrop für Fotografen bietet endlich, was sowohl Produzenten als auch Kunden bisher vermissten: intuitive Benutzerfreundlichkeit, Serverplatz in Deutschland und Datenschutz nach deutschem Recht. NITRO hat sich angesehen, wie zwei Kreative in Berlin den Prozess des Bildversands revolutioniert haben.

Der Flaschenhals des Bildversands wurde für viele Bildjournalisten und Fotodesigner immer mehr zum Problem. Schnelle Profikameras und große Sensoren produzieren heute enorme Datenmengen, und Produktionen mit mehreren hundert Bildern haben den Rahmen von CD und DVD als Transportmittel zum Kunden gesprengt.

Ein Fotograf erfindet PicDrop

Andreas Chudowski ist selbst Fotograf und wurde Erfinder aus lauter Frust. Jahrelang vermisste er in seiner täglichen Arbeit ein flexibles Tool zur Bildübertragung an seine Kunden. Tobias Friese, ein ausgebildeter Interface-Designer, fühlte sich von den Ansprüchen des Fotografen herausgefordert und programmierte nach dessen Vorgaben über Nacht eine erste Version von PicDrop. Schnell wurde das Tool verbessert. Nach einiger Zeit war das Feedback bei Kunden und Kollegen so positiv, dass Andreas Chudowski und Tobias Friese 2012 PicDrop gründeten. Inzwischen arbeiten sie mit den Programmierern Uwe Mesecke und Tino Hußlack täglich an Verbesserungen der Plattform. Dabei denken sie immer aus Sicht der Benutzer und folgen dem Prinzip, alles so einfach wie möglich zu halten. Die Nutzer müssen keine Software installieren, alles läuft im Internetbrowser. Kunden mit Office-PC stoßen nicht an die Grenze ihrer Hardware, die beim Einlesen von CD oder DVD oft überfordert ist und dann oft nur den Bildbrowser des Betriebssystems an Bord hat.

Der PicDrop – Account ist in einer Minute eingerichtet

Der in weniger als einer Minute eingerichtete Account kann sofort mit Bildern befüllt werden. Er bleibt bis zu einem Gigabyte Datenvolumen und drei Galerien kostenfrei. Einen Monat lang können auch die Profi-Feature ausprobiert werden. Inzwischen erreichte PicDrop bereits 30 000 Nutzer. Der Upload kann über die Website, per FTP und per Plugin auch aus Lightroom® oder Photo Mechanic® erfolgen.
Der kleinere Teil der Nutzer wählt die kostenpflichtigen Accounts, die in moderaten Preisschritten mehr oder weniger Tools enthalten. Schon der Lite-Account bietet alle Funktionen, 20 Galerien und 5 Gigabyte Speicher. Im Pro-Account springt der Speicherplatz gleich auf 250 Gigabyte, und Feature wie eigenes Branding, mehrere Layouts mit Header-Foto, Wasserzeichen und beliebig viele Galerien runden das Bild ab. Der Studio-Account bietet noch mehr als doppelt so viel Speicherplatz. Die Vorschaubilder können bis zur 4K-Auflösung in einfach strukturierten Galerien in Baumstruktur mit Untergalerien verknüpft werden. Die Einstellungen der einzelnen Galerien können für jeden Kunden gezielt geändert werden, beispielsweise nur das reine Betrachten, Auswählen oder Kommentieren. Downloads können erlaubt oder gesperrt werden. Die Galerien können jeweils mit Passwörtern oder benutzerdefinierten Zugangscodes geschützt werden.

Wie aus PicDrop-Ordnern Galerien werden

Das Prinzip ist einfach und genial: Aus Ordnern werden Galerien. Galerien werden zu Links, die direkt aus dem Browser oder dem installierten Email-Programm als offener oder sicherer Link verschickt werden können. Kunden benötigen dabei keine Passwörter, keine Login-Daten und keine Software. Ein Klick auf den Link öffnet die Galerie im Internet-Browser.

PicDrop-Screenshot
So präsentiert
der Fotograf Rainer Weisflog seinen­
Kunden Fotoproduktionen. Die ­Plattform PicDrop ist nahtlos in seine persönliche Website integriert.

Jetzt startet der eigentliche Clou des Systems. Das interaktive Arbeiten zwischen Fotografen und Kunden kann beginnen. Alle Aktivitäten der Kunden in den Galerien erfolgen immer live und sind sofort auf den Bildschirmen sichtbar. So entsteht eine perfekte Echtzeit-Zusammenarbeit, beispielsweise während eines Telefonats.
Durch die praktische Ereignis-Anzeige ist jederzeit nachzuverfolgen, ob Bilder bereits aufgerufen oder heruntergeladen wurden.

PicDrop ist auf die Bedürfnisse der Kunden von Fotografen optimiert

Die Kunden erhalten mit der übermittelten Galerie einen kompletten Werkzeugkasten, in dem sie das Angebot sortieren, markieren und kommentieren können. Sie können Kontaktbögen drucken und Bilder einzeln oder als Paket herunterladen. Nicht nur die Fotografen sparen durch PicDrop sehr viel Zeit, sondern auch ihre Kunden – Redaktionen, Agenturen oder Pressestellen. Bei einer klassischen Lieferung per FTP, wetransfer, dropbox oder ähnlichen Methoden müssen sich die Kunden den Workflow ohne die praktischen Tools oft mühselig selbst organisieren. Redakteure, die von Fotografen auf diese Art künftig Bilder erhalten, werden PicDrop lieben. Andreas und Tobias werten minutiös die Anregungen der vielen Nutzer aus, und wir dürfen sehr gespannt sein, welche Überraschungen uns künftig von PicDrop erwarten.

Mehr Infos unter picdrop.com

 

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