Die verlorene Ehre der Fotografie
Im goldenen Zeitalter des Fotojournalismus galt das Bild als unmittelbares Zeugnis der Wirklichkeit – roh, spontan, unverstellt. Fotografen waren stille Chronisten der Geschichte, die mit ihrer Kamera das Flüchtige festhielten: einen Blick, einen Aufschrei, einen Moment, festgehalten für die Zeitgeschichte. Doch seit einigen Jahren verschieben…
Zehn KI-Texte sind dümmer als fünf!
Die Büchse der Pandora ist offen – mehr als ein Jahr nach der endemischen Ausbreitung der Nutzung verschiedener Formen der „Künstlichen Intelligenz“ sind erste Ergebnisse zu sehen. Sie sind furchtbar. Noch hat keine Superintelligenz die Macht übernommen oder der Menschheit den Krieg erklärt. Die Auswirkungen…
Bildrechte: Deutsche Gerichte stärken (Foto-)Journalisten den Rücken
Als Journalist steht man nicht nur ständig unter dem Druck, neue und interessante Themen zum Gegenstand seines Artikels zu machen oder aussagekräftiges und ansprechendes Bildmaterial zu produzieren. Hinzu kommt, dass man ständig die Rechte Dritter im Auge behalten muss. Mitarbeiter von Redaktionen und insbesondere Freiberufler…
Neueste Beiträge
Arwid Lagenpusch – der Fotograf der Komischen Oper Berlin
Text Bettina Schellong-Lammel Der Fotograf Arwid Lagenpusch prägte 34 Jahre lang das visuelle Gedächtnis der Komischen Oper Berlin. Seine Theaterfotografien dokumentieren die Ära Walter Felsensteins, die Arbeiten von Tom Schilling und Harry Kupfer – aber auch das zerstörte Potsdam und die Menschen im Berliner Wandel….
Lutherdenkmal in Berlin: Wie ein Siegerentwurf nach zehn Jahren verschwindet
Ein internationaler Wettbewerb, ein einstimmig gekürter Siegerentwurf, fast zehn Jahre Planung – und am Ende ein neues Vergabeverfahren. Der Streit um das Lutherdenkmal am Berliner Rathausforum wirft Fragen auf, die weit über ein einzelnes Kunstprojekt hinausreichen. 2016 entschied sich eine Fachjury einstimmig für den Entwurf…
